Interessenvertretung der E-Zigarettenbranche

Die Stimme von über 100 kleinen und mittelständischen Mitgliedsunternehmen

Der Verband des eZigarettenhandels e.V. (VdeH) ist ein Zusammenschluss von überwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen, die elektrische Zigaretten und Liquids vertreiben oder herstellen. Mit seiner Gründung am 19.12.2011 ist der VdeH die älteste Interessenvertretung dieser jungen Branche in Deutschland.

Ziele der Verbandsarbeit sind insbesondere:

Die E-Zigarette ist – und das wissenschaftlich weitgehend unbestritten – eine 95% weniger schädliche Alternative zum Tabakrauch. Zahlreiche wissenschaftliche  Studien bestätigen dies und auch das anerkannte Institutionen wie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erkennen die geringere Schädlichkeit der E-Zigarette an. In einigen Ländern – wie beispeilsweise Großbritannien und Neuseeland – wird die größte gesundheitspolitische Chance, die die E-Zigarette hat, um den Folgen der rauchtabakbedingten Erkrankungen bis hin zum Tod zu begegnen, erkannt und sie ein Umstieg wird Rauchern ausdrücklich empfohlen.

» Unsere Positionen zur Harm Reduction
» Studien- und Faktenlage zu gesundheitlichen Auswirkungen der E-Zigarette

Es gibt kein Szenario, in dem es für die Gesundheit eines Rauchers besser wäre, das Rauchen fortzusetzen anstatt auf das Dampfen umzusteigen. Dennoch glaubt mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung, dass E-Zigaretten mindestens genauso schädlich sind wie Tabakzigaretten – oder sogar schädlicher. Dieser Desinformation müssen wir mit unseren Maßnahmen zur Aufklärung und Information begegnen.

» Unsere Positionen zu Werbung

Wir sind für ein sinnvolle Regulierung der Branche und des Produkts „E-Zigarette“ mit Augenmaß. Verbraucher und Jugendliche müssen geschützt werden, eine Strangulation der jungen Branche durch sinnlose und wirkungslose Maßnahmen, die zur Einschränkung verantwortungsbewusst handelnder Marktteilnehmer auf Kosten des Verbraucherschutzes führen, muss aber verhindert werden.

Die Politik muss Kompromisse für widerstreitende Positionen und Interessen finden. Die Gegner der E-Zigarette wirken auf die Politik ein, deren Positionen basieren jedoch nicht selten auf einer eigenen Ideologie und singulären Moralvorstellungen. Deutschland kann sich mit einer Raucherquote von 28%, damit auf dem vorletzten EU-Rang bei der Tabakprävention und auf dem 10. Platz (von 19) bei der Raucherquote, nicht länger leisten, erwiesenermaßen wirksame Methoden für ihre Senkung zu ignorieren. Ideologie und Bevormundung dürfen nicht länger vor Vernunft und Wissenschaft stehen, dafür setzen wir uns in der Politik mit der Aufklärung über wissenschaftliche Fakten ein.

» Studien- und Faktenlage zur E-Zigarette als Mittel zum Rauch-Stopp

Die E-Zigarette ist immer noch ein junges Produkt. Die Branche wurde von Pionieren aus Quereinsteigern aufgebaut, die in den meisten Fällen auch selbst den Rauchausstieg mit ihrer Hilfe geschafft haben. Lange Zeit war das Produkt völlig unreguliert, mittlerweile gibt es Regeln und die Branche hat auch selbst erkannt, dass sie erwachsen werden muss.

Wir setzen uns für Regeln ein, um einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Produkt „E-Zigarette“ durch die Marktteilnehmer sicherzustellen. Um die Sicherheit der im Handel angebotenen Produkte für den Verbraucher zu gewährleisten, haben sich die Mitglieder des Verbands seit seiner Gründung zu Eigenkontrollmaßnahmen verpflichtet und Standards entwickelt, die bei der europäischen Regulierung der E-Zigarette teilweise übernommen wurden.

So haben die Mitglieder des Verbands seit ihrer Gründung im Jahr 2011 den Jugendschutz durch eine Selbstverpflichtung vorgelebt, wonach E-Zigaretten und Liquids nicht an Minderjährige abgegeben werden durften. Ab 2016 wurde das Abgabeverbot an Minderjährige dann auch gesetzlich normiert.

Die Entwicklung der Branche geht jedoch weiter, und der Verband beschäftigt sich mit Themen wie verantwortungsvoller Werbung und Produktgestaltung, die sich nicht an Jugendliche richten darf und verabredet entsprechende Leitlinien.

» Unsere Positionen zum Jugendschutz

Werbung für E-Zigaretten ist in Deutschland nur beschränkt erlaubt – es sind dieselben Beschränkungen wie bei der Tabakzigarette. Während die Branche es unterstützt und vorlebt, dass Werbung für E-Zigaretten sich nicht an Minderjährige und Nichtraucher richten soll, sieht sie aber auch die Notwendigkeit, die Raucher über die Möglichkeit des Umstiegs zu informieren. Daher setzt sich der VdeH für mehr Werbefreiheiten der E-Zigarette ein als sie die klassische Tabakzigarette hat – insbesondere im digitalen Bereich und den Massenmedien.

Gleiches Recht für alle gilt zwar rein theoretisch auch beim Handel mit E-Zigaretten und Zubehör, aber in der Praxis unterlaufen leider immer wieder einige Marktteilnehmer diese Regelungen. Besonders gewerbliche Anbieter aus dem europäischen Ausland und China nutzten Plattformen wie Ebay und Amazon regelmäßig, um Produkte an Endverbraucher zu verkaufen, die nicht der nationalen Regulierung entsprechen. Aber es halten sich auch nicht alle inländischen Händler an die gesetzlichen Regeln.

Das ist nicht nur ein Wettbewerbsnachteil für die ehrlichen Marktteilnehmer, die sich an die gesetzlichen Vorschriften halten, sondern schadet auch dem Ruf der Branche als ganzes. Teilweise ist dadurch auch der Verbraucherschutz tangiert.

Aus diesem Grund geht der VdeH aktiv mit wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen gegen Anbieter vor, die die Rechtslage ignorieren. Mittlerweile wurden auch erfolgreich mehrere Einstweilige Verfügungen vor Gericht erstritten, auch gegen Größen auf dem Markt wie den Marktplatzanbieter Amazon.

» Unsere Positionen zur Regulierung

Gegründet wurde der Verband von Pionieren der Branche 2011 – damals noch kleinen Unternehmen am Anfang des Booms der neuartigen Technologie, die die Risiken des Rauchens für so viele Menschen noch senken sollte.

Heute besteht der Verband aus Mitgliedern der gesamten Wertschöpfungskette: Vom kleinen Einzelhändler über Filialisten, Großhändler und Importeure bis hin zu Produzenten bilden wir den kompletten Querschnitt der Branche ab. Dabei stammen unsere Mitglieder nahezu vollständig aus dem Bereich kleiner und mittlerer Unternehmen.

Wir vertreten bereits über 100 Unternehmen dieser Branche.

Es wird Zeit, auch Mitglied zu werden.

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