Illegale Vapes bei Kontrollen in Ludwigsburg sichergestellt
Bei zwei Kontrollen in der Ludwigsburger Innenstadt hat der Zoll in der vergangenen Woche erneut erhebliche Verstöße festgestellt. Einsatzkräfte der Kontrolleinheit Verkehrswege überprüften am 21. und 22. November mehrere Geschäfte, die verbrauchsteuerpflichtige Waren anbieten.
Bereits bei der ersten Kontrolle entdeckten die Beamten in einem abgemeldeten Auto, das eindeutig einem der Betriebe zugeordnet werden konnte, mehrere Kartons mit Wasserpfeifentabak. Die Packungen trugen keine gültigen Steuerzeichen. Insgesamt handelte es sich um rund 55 Kilogramm nicht versteuerten Tabak.
Am folgenden Tag nahmen die Zöllner ein weiteres Geschäft unter die Lupe. Dort fanden sie unter einer Verkaufsauslage, in Schubladen und in Regalfächern über 175 Einweg Vapes, die weder versteuert noch zum Verkauf in Deutschland zugelassen waren. Die Geräte verfügten über eine Gesamtfüllmenge von mehr als 3,8 Litern und verstießen gegen die gesetzlichen Vorgaben.

Quelle: Hauptzollamt Heilbronn

Quelle: Hauptzollamt Heilbronn

Quelle: Hauptzollamt Heilbronn
In beiden Fällen wurden die illegalen Produkte sichergestellt und gegen die Geschäftsbetreiber Strafverfahren eingeleitet.
Oliver Pohland, Geschäftsführer des Verbands des E Zigarettenhandels e. V. (VdeH), betont „Wir beobachten immer häufiger, dass illegale Ware gezielt verborgen wird, in Lagerräumen, in Schubladen oder sogar in abgestellten Fahrzeugen. Das zeigt deutlich, dass sich die Betreiber der Rechtslage bewusst sind und trotzdem weitermachen. In solchen Fällen braucht es konsequente und spürbare Maßnahmen, bis hin zur Entziehung der Gewerbeerlaubnis bei wiederholten Verstößen.“
Über die Jugendschutzkampagne des VdeH
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 gehört die Verpflichtung unsere Produkte nur an erwachsene Personen abzugeben zur Satzung des VdeH. Im Jahr 2019 hat sich der VdeH zudem mit einem Werbekodex verpflichtet, auf den Einsatz von Comicfiguren oder ähnlichen Motiven, die das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken könnten, vollständig zu verzichten.
Mit unserer aktuellen Jugendschutzkampagne, an der sich auch der Fachhandel beteiligt, wollen wir das öffentliche Bewusstsein stärken und das Thema Jugendschutz branchenübergreifend in den Fokus rücken.
Durch die erhöhte Aufmerksamkeit bei Medien, Behörden, Politik und Eltern, hoffen wir, dass der Druck auf die Marktteilnehmer wächst, die das Thema Jugendschutz bisher nicht ernst genommen haben
Quelle
Hauptzollamt Heilbronn – Presseportal vom 2. Dezember 2025


