Zoll durchsucht Shisha-Läden in Leipzig – Illegale Vapes sichergestellt
Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen haben Zollfahnder in Leipzig mehrere Geschäfte, Wohnungen und Fahrzeuge durchsucht. Hintergrund ist der Verdacht der gewerbsmäßigen Steuerhehlerei. An der Aktion waren mehr als 100 Einsatzkräfte beteiligt, darunter Beamte des Zollfahndungsamts Dresden und des Bereitschaftspolizeipräsidiums Leipzig.
Insgesamt wurden sieben Objekte durchsucht. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, in ihren Geschäften unversteuerte und nicht verkehrsfähige E-Zigaretten sowie weitere Tabakwaren verkauft zu haben.
Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler unter anderem mindestens 66.000 Milliliter unversteuerte Substitute für E-Zigaretten sicher. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte auch 63.000 unversteuerte Zigaretten sowie rund 400 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak. Zusätzlich wurden Bargeld in Höhe von mindestens 45.000 Euro, Glycerin sowie elektronische Beweismittel beschlagnahmt. Auch ein Fahrzeug, das mutmaßlich für die Taten genutzt wurde, wurde sichergestellt.

Der bisher bekannte Steuerschaden liegt bei mindestens 53.000 Euro. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Leipzig und des Zollfahndungsamts Dresden dauern an.
Der VdeH begrüßt das Vorgehen der Behörden. Oliver Pohland, Geschäftsführer des VdeH, erklärt dazu: „Der Fund zeigt, dass der illegale Handel mit E-Zigaretten längst kein Randphänomen mehr ist. Solche Fälle deuten häufig auf organisierte Strukturen hin, die gezielt versuchen, Steuer- und Produktsicherheitsvorgaben zu umgehen. Umso wichtiger ist es, dass Zoll und Polizei diese Strukturen konsequent aufdecken und gegen den illegalen Handel vorgehen.“
Über die Jugendschutzkampagne des VdeH
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 gehört die Verpflichtung unsere Produkte nur an erwachsene Personen abzugeben zur Satzung des VdeH. Im Jahr 2019 hat sich der VdeH zudem mit einem Werbekodex verpflichtet, auf den Einsatz von Comicfiguren oder ähnlichen Motiven, die das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken könnten, vollständig zu verzichten.
Mit unserer aktuellen Jugendschutzkampagne, an der sich auch der Fachhandel beteiligt, wollen wir das öffentliche Bewusstsein stärken und das Thema Jugendschutz branchenübergreifend in den Fokus rücken.
Durch die erhöhte Aufmerksamkeit bei Medien, Behörden, Politik und Eltern, hoffen wir, dass der Druck auf die Marktteilnehmer wächst, die das Thema Jugendschutz bisher nicht ernst genommen haben
Quelle
Zollfahndungsamt Dresden – Presseportal vom 30. Januar 2026


