Zoll entdeckt illegale E-Zigaretten in Kieler Geschäft

Vor kurzem haben Einsatzkräfte des Hauptzollamts Kiel in einem Geschäft im Kieler Stadtgebiet eine größere Menge illegaler E-Zigaretten und Liquids sichergestellt. Die Maßnahme erfolgte im Rahmen einer steuerrechtlichen Kontrolle. Der Gesamtwert der beschlagnahmten Waren liegt nach Angaben des Zolls bei rund 15.000 Euro.

Nach Betreten des Geschäfts wurde der Inhaber über die Kontrolle informiert und erklärte zunächst, in seinem Betrieb keine derartigen Waren zu führen. Im Verlauf der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten jedoch E-Zigaretten ohne gültige deutsche Steuerzeichen fest, die zudem ausschließlich englischsprachige Warnhinweise aufwiesen. Bei einer weitergehenden Durchsuchung des Verkaufsraums fanden die Einsatzkräfte schließlich rund 200 weitere E-Zigaretten. Insgesamt wurden etwa 14.100 Milliliter unversteuerter Substitut-Flüssigkeiten sichergestellt.

Neben den E-Zigaretten entdeckten die Zöllner auch Wasserpfeifentabak ohne Steuerzeichen. Dabei handelte es sich um insgesamt rund 2.200 Gramm, die ebenfalls beschlagnahmt wurden. Gegen den Inhaber wurde ein Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Oliver Pohland, Geschäftsführer des VdeH, betont: „Dass der Inhaber zunächst angab, keine entsprechenden Waren zu führen, und später dennoch größere Mengen gefunden wurden, spricht deutlich dafür, dass hier bewusst gegen geltendes Recht verstoßen wurde. Der illegale Handel mit E-Zigaretten ist kein Kavaliersdelikt, sondern schadet dem Staat, dem legalen Fachhandel und letztlich auch den Verbrauchern.“


Über die Jugendschutzkampagne des VdeH

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Mit unserer aktuellen Jugendschutzkampagne, an der sich auch der Fachhandel beteiligt, wollen wir das öffentliche Bewusstsein stärken und das Thema Jugendschutz branchenübergreifend in den Fokus rücken.

Durch die erhöhte Aufmerksamkeit bei Medien, Behörden, Politik und Eltern, hoffen wir, dass der Druck auf die Marktteilnehmer wächst, die das Thema Jugendschutz bisher nicht ernst genommen haben


Quelle

Zollfandungsamt KielPresseportal vom 28. Januar 2026