Berlin: Zoll entdeckt tausende illegale Vapes in Dachversteck

Bei einer Zollkontrolle in einem Shisha-Shop in Berlin ist ein professionell angelegtes Versteck mit illegalen E-Zigaretten entdeckt worden. Insgesamt stellten die Einsatzkräfte weit über 10.000 unversteuerte Vapes sicher.

Im Verlauf der Maßnahme zog der Zoll das Ordnungsamt sowie die Polizei hinzu. Neben illegalen Produkten im Verkaufsraum wurden in einem Versteck im Dachbereich weitere rund 10.000 nicht verkehrsfähige Vapes sowie Snus- beziehungsweise Nikotinbeutel aufgefunden. Aufgrund der großen Menge der sichergestellten Ware war für den Abtransport der Einsatz eines 3,5-Tonnen-Lkw erforderlich. Der geschätzte Warenwert der Produkte liegt bei rund 100.000 Euro.

Oliver Pohland, Geschäftsführer des VdeH, erklärt: „Dieser Fall zeigt erneut, wie professionell der Schwarzmarkt inzwischen organisiert ist. Speziell angelegte Verstecke machen deutlich, mit welchem Aufwand illegale Produkte dem Zugriff der Behörden entzogen werden sollen.“


Über die Jugendschutzkampagne des VdeH

Seit seiner Gründung im Jahr 2011 gehört die Verpflichtung unsere Produkte nur an erwachsene Personen abzugeben zur Satzung des VdeH. Im Jahr 2019 hat sich der VdeH zudem mit einem Werbekodex verpflichtet, auf den Einsatz von Comicfiguren oder ähnlichen Motiven, die das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken könnten, vollständig zu verzichten.

Mit unserer aktuellen Jugendschutzkampagne, an der sich auch der Fachhandel beteiligt, wollen wir das öffentliche Bewusstsein stärken und das Thema Jugendschutz branchenübergreifend in den Fokus rücken.

Durch die erhöhte Aufmerksamkeit bei Medien, Behörden, Politik und Eltern, hoffen wir, dass der Druck auf die Marktteilnehmer wächst, die das Thema Jugendschutz bisher nicht ernst genommen haben


Quelle

B.Z. Berlin vom 7. Mai 2026 – „10.000 illegale Vapes in Dachversteck entdeckt“