Berlin: Über 6.800 illegale Vapes bei Jugendschutzkontrolle sichergestellt
Bei einer Jugendschutzkontrolle in Berlin haben die Behörden vor kurzem eine erhebliche Menge illegaler E-Zigaretten sichergestellt. Anlass der Überprüfung war der Verdacht, dass in einem Fachgeschäft Tabakwaren unerlaubt an Minderjährige verkauft worden waren.
Die Kontrolle wurde vom Ordnungsamt Treptow-Köpenick geleitet und gemeinsam mit Einsatzkräften aus Lichtenberg und Pankow durchgeführt. Dabei stellten die Mitarbeitenden mehr als 6.800 elektronische Vapes sicher.
Nach Angaben der Behörden handelte es sich um unversteuerte sowie nicht zugelassene Produkte. Die Sicherstellung erfolgte wegen des Verdachts der Steuerhehlerei sowie mehrerer Verstöße gegen das Tabakerzeugnisgesetz.
Die Menge der beschlagnahmten Ware zeigt erneut die Dimensionen des illegalen Handels mit E-Zigaretten. Gleichzeitig verdeutlicht der Fall, wie wichtig konsequente und wiederholte Kontrollen im Bereich Jugendschutz und Schwarzmarktbekämpfung sind.
Oliver Pohland, Geschäftsführer des VdeH, erklärt: „Berlin ist ein Hotspot für den illegalen Handel mit E-Zigaretten. Unsere eigenen Testkäufe haben gezeigt, dass in rund 80 bis 90 Prozent der überprüften Geschäfte illegale Produkte verkauft wurden, häufig ohne wirksame Alterskontrolle. Die aktuellen Funde bestätigen leider erneut das enorme Ausmaß des Problems.“
Über die Jugendschutzkampagne des VdeH
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 gehört die Verpflichtung unsere Produkte nur an erwachsene Personen abzugeben zur Satzung des VdeH. Im Jahr 2019 hat sich der VdeH zudem mit einem Werbekodex verpflichtet, auf den Einsatz von Comicfiguren oder ähnlichen Motiven, die das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken könnten, vollständig zu verzichten.
Mit unserer aktuellen Jugendschutzkampagne, an der sich auch der Fachhandel beteiligt, wollen wir das öffentliche Bewusstsein stärken und das Thema Jugendschutz branchenübergreifend in den Fokus rücken.
Durch die erhöhte Aufmerksamkeit bei Medien, Behörden, Politik und Eltern, hoffen wir, dass der Druck auf die Marktteilnehmer wächst, die das Thema Jugendschutz bisher nicht ernst genommen haben
Quelle
Berlin / Bezirksamt Treptow-Köpenick – Pressemitteilung vom 5. Mai 2026


