Erfolgreicher Schlag gegen internationalen Schwarzmarkt
Illegale Vapes in großem Stil sichergestellt – Steuerschaden von 245.000 Euro
Ein bedeutender Schlag gegen den illegalen Handel mit E-Zigaretten ist den Behörden Mitte Juli gelungen: Bei einer Kontrolle eines LKWs aus den Niederlanden am 15. Juli 2025 entdeckten Zollbeamte acht Paletten mit insgesamt rund 3,3 Tonnen nicht verkehrsfähiger und unversteuerter Vapes. Die Geräte enthielten über 753 Liter Liquid und waren auf dem Weg nach Wuppertal, wie spätere Ermittlungen des Zollfahndungsamts Essen ergaben.
Den Ermittlern gelang es den Empfänger zu identifizieren und bereits zwei Tage später Wohn- und Geschäftsräume in Wuppertal zu durchsuchen. Auch dort wurden illegale Vapes in erheblichem Umfang sichergestellt – versteckt in einem umgebauten Toilettenraum. Insgesamt beläuft sich der geschätzte Steuerschaden der beiden Sicherstellungen auf mehr als 245.000 Euro.
Der Verband des E-Zigarettenhandels e. V. (VdeH) begrüßt das konsequente Vorgehen der Behörden.

Oliver Pohland, Geschäftsführer des VdeH, erklärt dazu: „Wir danken den beteiligten Behörden und gratulieren den Einsatzkräften zu diesem erfolgreichen Zugriff. Das ist ein wichtiger Gewinn für den Verbraucherschutz und ein klares Signal gegen den illegalen Handel. Der Fall zeigt erneut, wie professionell und international vernetzt der Schwarzmarkt für E-Zigaretten inzwischen agiert. Hier helfen keine kleinen Bußgelder – hier muss hart und entschlossen durchgegriffen werden. Nur so kann der legale Handel geschützt und die Sicherheit der Konsumenten gewährleistet werden.“
Illegale Produkte gefährden nicht nur den fairen Wettbewerb, sondern auch die Gesundheit der Konsumenten – etwa durch fehlende Sicherheitsstandards oder nicht deklarierte Inhaltsstoffe.
Über die Jugendschutzkampagne des VdeH
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 gehört die Verpflichtung unsere Produkte nur an erwachsene Personen abzugeben zur Satzung des VdeH. Im Jahr 2019 hat sich der VdeH zudem mit einem Werbekodex verpflichtet, auf den Einsatz von Comicfiguren oder ähnlichen Motiven, die das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken könnten, vollständig zu verzichten.
Mit unserer aktuellen Jugendschutzkampagne, an der sich auch der Fachhandel beteiligt, wollen wir das öffentliche Bewusstsein stärken und das Thema Jugendschutz branchenübergreifend in den Fokus rücken.
Durch die erhöhte Aufmerksamkeit bei Medien, Behörden, Politik und Eltern, hoffen wir, dass der Druck auf die Marktteilnehmer wächst, die das Thema Jugendschutz bisher nicht ernst genommen haben
Quelle
Zoll – Pressemitteilung vom 24. Juli 2025 „Schmuggel und Handel von illegalen Vapes“


