Großkontrolle in Dortmund: Zoll stellt tausende illegale E-Zigaretten sicher
Einsatzkräfte des Hauptzollamts Dortmund haben gemeinsam mit Polizei und Gewerbeamt umfangreiche Kontrollen in mehreren Stadtteilen durchgeführt. Im Rahmen der Maßnahmen wurden Kioske, Shishabars, Restaurants sowie Fahrzeuge überprüft. Insgesamt nahmen die Behörden dabei zahlreiche Objekte und Personen in den Blick.
Im Zuge der Kontrollen stellte der Zoll rund 1.500 unversteuerte Einweg-E-Zigaretten sicher. Zusätzlich wurden 26 nicht verkehrsfähige Vapes, die synthetische Cannabinoide enthielten, aus dem Verkehr gezogen. In mehreren Fällen leiteten die Behörden Steuerstrafverfahren wegen Steuerhehlerei ein.
Neben den E-Zigaretten wurden auch weitere unversteuerte Tabakwaren entdeckt. Dazu zählten etwa 98 Kilogramm Wasserpfeifentabak, rund 1.880 Zigaretten, 26 Zigarren sowie 197 Dosen Snus. Darüber hinaus stellten die Behörden bei einzelnen Betrieben ordnungswidrige Abgaben von Wasserpfeifentabak fest.
Auch in anderen Bereichen, etwa bei Arbeits- und Gewerberecht, wurden Verstöße festgestellt, die nun weiter geprüft werden.
Der Verband des eZigarettenhandels (VdeH) sieht in den Ergebnissen der Kontrollen ein deutliches Zeichen für die Dimension des Problems.
Oliver Pohland, Geschäftsführer des VdeH, erklärt dazu: „Das zeigt, wie weit verbreitet der Schwarzmarkt inzwischen ist. Illegale Vapes sind kein Randphänomen mehr, sondern begegnen den Behörden bundesweit bei nahezu jeder Kontrolle, vom Kiosk bis zur Gastronomie. Um diesen Entwicklungen wirksam entgegenzutreten, braucht es konsequente Kontrollen und Maßnahmen, die den legalen Handel stärken und illegale Angebote dauerhaft aus dem Markt drängen.“
Über die Jugendschutzkampagne des VdeH
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 gehört die Verpflichtung unsere Produkte nur an erwachsene Personen abzugeben zur Satzung des VdeH. Im Jahr 2019 hat sich der VdeH zudem mit einem Werbekodex verpflichtet, auf den Einsatz von Comicfiguren oder ähnlichen Motiven, die das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken könnten, vollständig zu verzichten.
Mit unserer aktuellen Jugendschutzkampagne, an der sich auch der Fachhandel beteiligt, wollen wir das öffentliche Bewusstsein stärken und das Thema Jugendschutz branchenübergreifend in den Fokus rücken.
Durch die erhöhte Aufmerksamkeit bei Medien, Behörden, Politik und Eltern, hoffen wir, dass der Druck auf die Marktteilnehmer wächst, die das Thema Jugendschutz bisher nicht ernst genommen haben
Quelle
Hauptzollamt Dortmund – Presseportal vom 2. Februar 2026


