Routinekontrolle deckt Steuerbetrug mit E-Zigaretten und Alkohol in Neu-Isenburg auf
Rund 9.800 illegale Vapes und große Mengen Alkohol sichergestellt – Über 53.000 Euro Steuerschaden
Ein 40-jähriger Großhändler aus Neu-Isenburg steht im Verdacht, in großem Stil Verbrauchsteuern hinterzogen zu haben. Wie das Hauptzollamt Darmstadt mitteilte, wurden bei einer Routinekontrolle am 11. Juli 2025 rund 9.800 E-Zigaretten sowie über 11.000 Flaschen hochprozentiger Alkohol sichergestellt. Der mutmaßliche Steuerschaden beläuft sich auf über 53.000 Euro, davon knapp 13.000 Euro allein im Bereich E-Zigaretten.
Die sichergestellten Vapes enthielten rund 50 Liter nikotinhaltiges Liquid. Die Beamten stellten vor Ort fest, dass der Großhändler kein Steuerlager betrieb. Zudem wurden vom Zoll illegale Steuerzeichen sichergestellt, ein weiteres Indiz für systematische Umgehung gesetzlicher Vorgaben. Auch nicht verkehrsfähige Snus-Produkte, pfandfreie Getränkepackungen und Nikotinbeutel wurden vor Ort entdeckt und beschlagnahmt.
Oliver Pohland, Geschäftsführer des VdeH, betont: „Der Fall aus Neu-Isenburg ist ein weiteres Beispiel dafür, wie skrupellos illegale Händler agieren – zum Schaden des Staates, der legalen Wirtschaft und der Konsumenten. Wir danken den Einsatzkräften des Hauptzollamts Darmstadt für ihre sorgfältige Arbeit. Wer so vorgeht, handelt mit voller Absicht und krimineller Zielsetzung. Hier reichen keine Verwarnungen oder Bagatellstrafen – hier ist konsequentes Durchgreifen nötig. Nur so lässt sich der Verbraucherschutz wirksam stärken und der Schwarzmarkt dauerhaft eindämmen.“
Über die Jugendschutzkampagne des VdeH
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 gehört die Verpflichtung unsere Produkte nur an erwachsene Personen abzugeben zur Satzung des VdeH. Im Jahr 2019 hat sich der VdeH zudem mit einem Werbekodex verpflichtet, auf den Einsatz von Comicfiguren oder ähnlichen Motiven, die das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken könnten, vollständig zu verzichten.
Mit unserer aktuellen Jugendschutzkampagne, an der sich auch der Fachhandel beteiligt, wollen wir das öffentliche Bewusstsein stärken und das Thema Jugendschutz branchenübergreifend in den Fokus rücken.
Durch die erhöhte Aufmerksamkeit bei Medien, Behörden, Politik und Eltern, hoffen wir, dass der Druck auf die Marktteilnehmer wächst, die das Thema Jugendschutz bisher nicht ernst genommen haben
Quelle


