Uelzen: Polizei entdeckt hunderte illegale Vapes bei Jugendlichen
Die Polizei hat in Uelzen und dem Ortsteil Wieren mehrere Wohnungen durchsucht und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Anlass waren Ermittlungen gegen fünf junge Männer im Alter zwischen 16 und 19 Jahren, denen ein Einbruch in ein Autohaus vorgeworfen wird.
Im Zuge der Durchsuchungen am 17. November fanden die Beamten unter anderem Mobiltelefone, Bargeld sowie mehrere hundert teils originalverpackte Vapes im Wert von rund 7.000 Euro. In einer weiteren Wohnung wurden Hinweise auf einen zusätzlichen Einbruch im Sommer dieses Jahres entdeckt.
Oliver Pohland, Geschäftsführer des VdeH erklärt: „Dieser Fund war reiner Zufall, da aufgrund eines Einbruchs ermittelt wurde. Man kann sich leicht ausmalen, wie viele solcher Fälle niemals entdeckt werden.“
„Der Schwarzmarkt eskaliert inzwischen völlig. Jugendliche kommen über Social Media-Kanäle ohne jede Hürde an illegale Produkte und verkaufen diese möglicherweise auch an andere Jugendliche weiter. Es handelt sich um unkontrollierte und höchstwahrscheinlich auch um unversteuerte Produkte die in Deutschland nicht verkehrsfähig sind. Das Entdeckungsrisiko ist minimal, die Strafen lächerlich und der Staat schaut tatenlos zu. Ohne harte Kontrollen und echte Konsequenzen wird sich dieses Problem weiter dramatisch verschärfen“, so Pohland weiter.
Über die Jugendschutzkampagne des VdeH
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 gehört die Verpflichtung unsere Produkte nur an erwachsene Personen abzugeben zur Satzung des VdeH. Im Jahr 2019 hat sich der VdeH zudem mit einem Werbekodex verpflichtet, auf den Einsatz von Comicfiguren oder ähnlichen Motiven, die das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken könnten, vollständig zu verzichten.
Mit unserer aktuellen Jugendschutzkampagne, an der sich auch der Fachhandel beteiligt, wollen wir das öffentliche Bewusstsein stärken und das Thema Jugendschutz branchenübergreifend in den Fokus rücken.
Durch die erhöhte Aufmerksamkeit bei Medien, Behörden, Politik und Eltern, hoffen wir, dass der Druck auf die Marktteilnehmer wächst, die das Thema Jugendschutz bisher nicht ernst genommen haben
Quelle
Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen – Presseportal vom 18. November 2025


