Zoll deckt in Baden-Württemberg illegalen Handel mit E-Zigaretten und Wasserpfeifentabak auf

Bei Steuerkontrollen in Backnang und Ludwigsburg hat der Zoll eine größere Menge unversteuerter E-Zigaretten und Wasserpfeifentabak sichergestellt. Die Maßnahmen dienten der Überprüfung, ob verbrauchsteuerpflichtige Waren wie Tabak oder Alkohol ordnungsgemäß versteuert sind.

Schon kurz nach Betreten der beiden Geschäfte stießen die Zöllner auf auffällige Produkte in den Verkaufsregalen und Lagerräumen. Eine anschließende, intensivere Durchsuchung brachte weitere Vapes ohne Steuerzeichen sowie Tabakwaren unklarer Herkunft zum Vorschein.

Insgesamt wurden rund 25 Liter nikotinhaltige Liquids und mehr als 30 Kilogramm unversteuerter Wasserpfeifentabak beschlagnahmt. Zusätzlich stellten die Beamten 8,4 Kilogramm Tabak sicher, bei denen Zweifel an der Echtheit der Steuerzeichen und an der Verkehrsfähigkeit bestehen. Der Steuerschaden wird auf über 7.000 Euro geschätzt. Gegen den Inhaber der beiden Läden wurden Strafverfahren wegen Steuervergehen eingeleitet.

Der Verband des E-Zigarettenhandels e. V. (VdeH) begrüßt das konsequente Vorgehen der Zollbehörden und betont die Bedeutung solcher Maßnahmen für den Jugend- und Verbraucherschutz.

Oliver Pohland, Geschäftsführer des VdeH, betont: „Dieser Fall zeigt erneut, wie weit verbreitet der illegale Handel mit E-Zigaretten und Tabakwaren inzwischen ist. Solche Produkte umgehen Steuern, unterlaufen Qualitäts- und Sicherheitsstandards und schaden dem seriösen Fachhandel. Nur durch konsequente Kontrollen und spürbare Strafen lässt sich dieser Schwarzmarkt wirksam eindämmen.“

Der VdeH setzt sich weiterhin für eine effektive Marktüberwachung, strenge Sanktionen gegen illegale Anbieter und den Schutz des legalen Handels ein. Nur so kann ein fairer Wettbewerb sowie Jugend- und Verbraucherschutz gewährleistet werden.


Über die Jugendschutzkampagne des VdeH

Seit seiner Gründung im Jahr 2011 gehört die Verpflichtung unsere Produkte nur an erwachsene Personen abzugeben zur Satzung des VdeH. Im Jahr 2019 hat sich der VdeH zudem mit einem Werbekodex verpflichtet, auf den Einsatz von Comicfiguren oder ähnlichen Motiven, die das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken könnten, vollständig zu verzichten.

Mit unserer aktuellen Jugendschutzkampagne, an der sich auch der Fachhandel beteiligt, wollen wir das öffentliche Bewusstsein stärken und das Thema Jugendschutz branchenübergreifend in den Fokus rücken.

Durch die erhöhte Aufmerksamkeit bei Medien, Behörden, Politik und Eltern, hoffen wir, dass der Druck auf die Marktteilnehmer wächst, die das Thema Jugendschutz bisher nicht ernst genommen haben


Quelle

Hauptzollamt HeilbronnPresseportal vom 14. Oktober 2025