Polizei und Zoll stellen zahlreiche illegale E-Zigaretten bei Kontrollen in Südhessen sicher
Im Rahmen des Programms „Sichere Innenstadt“ haben Polizei und Zoll am 20. Januar umfangreiche Kontrollen in den Innenstädten von Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach durchgeführt. Beteiligt waren Einsatzkräfte der Polizeidirektion Groß Gerau, der Stadtpolizeien der beteiligten Kommunen, der Hessischen Bereitschaftspolizei sowie des Zolls Darmstadt.
Im Rahmen der Maßnahmen wurden Insgesamt 17 Kioskbetriebe kontrolliert. Dabei stellten die Einsatzkräfte unter anderem 80 illegale E-Zigaretten sowie mehrere Dosen Snus sicher.
Besonders deutlich wurde das Ausmaß des illegalen Handels bei einer Verkehrskontrolle in Raunheim. In einem gestoppten Transporter entdeckten die Beamten 13 Kartons mit rund 1.300 illegalen Vapes, die daraufhin beschlagnahmt wurden. Gegen den Fahrer wurden weitere Ermittlungen eingeleitet.
Neben den E-Zigaretten wurden bei den Kontrollen auch andere problematische Produkte festgestellt, darunter Lachgasbehälter, die ohne die erforderlichen Nachweise angeboten wurden. Der Schwerpunkt der Maßnahmen lag jedoch klar auf der Bekämpfung des illegalen Handels mit Tabakwaren und Tabakersatzprodukten.
Der Verband des eZigarettenhandels e. V. begrüßt das konsequente Vorgehen der beteiligten Behörden ausdrücklich.
Oliver Pohland, Geschäftsführer des VdeH, betont „Die aktuellen Funde zeigen erneut, dass illegale E-Zigaretten nicht vereinzelt auftreten, sondern in großen Mengen über Kioske und Spätis in Umlauf gebracht werden. Diese Produkte entziehen sich jeder Qualitätskontrolle, umgehen den Jugendschutz und stellen ein erhebliches Risiko für Verbraucher dar.
Gleichzeitig stellt der Verband klar, dass solche illegalen Produkte nicht aus dem E-Zigaretten Fachhandel stammen. Dort werden ausschließlich gesetzeskonforme, geprüfte Produkte angeboten und Altersgrenzen konsequent eingehalten.
Über die Jugendschutzkampagne des VdeH
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 gehört die Verpflichtung unsere Produkte nur an erwachsene Personen abzugeben zur Satzung des VdeH. Im Jahr 2019 hat sich der VdeH zudem mit einem Werbekodex verpflichtet, auf den Einsatz von Comicfiguren oder ähnlichen Motiven, die das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken könnten, vollständig zu verzichten.
Mit unserer aktuellen Jugendschutzkampagne, an der sich auch der Fachhandel beteiligt, wollen wir das öffentliche Bewusstsein stärken und das Thema Jugendschutz branchenübergreifend in den Fokus rücken.
Durch die erhöhte Aufmerksamkeit bei Medien, Behörden, Politik und Eltern, hoffen wir, dass der Druck auf die Marktteilnehmer wächst, die das Thema Jugendschutz bisher nicht ernst genommen haben
Quellen
Polizeipräsidium Südhessen – Presseportal vom 20. Januar 2026


