Leipzig schließt Laden wegen illegaler E-Zigaretten
Die Stadt Leipzig hat einen Gewerbebetrieb geschlossen, nachdem bei einer Kontrolle am 15. Januar eine große Menge illegaler E-Zigaretten festgestellt worden war. Anlass der Maßnahme waren zuvor sichergestellte Vapes bei Jugendlichen, die nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprachen.
Bei der Kontrolle fanden Mitarbeiter des Ordnungsamts zahlreiche E-Zigaretten ohne deutsche Kennzeichnung und ohne vorgeschriebene Warnhinweise. Zudem wiesen viele der Produkte einen deutlich zu hohen Nikotingehalt auf.
Der betroffene Betrieb wurde aus Gründen der Gefahrenabwehr versiegelt. Die Stadt prüft derzeit zudem, ob ein Verfahren zur Untersagung der Gewerbeausübung eingeleitet wird. Alle nicht zugelassenen Waren wurden sichergestellt und aus dem Verkehr gezogen. Neben illegalen E-Zigaretten wurden auch andere verbotene Produkte entdeckt, darunter auch Lachgas Kartuschen.
Oliver Pohland, Geschäftsführer des VdeH betont, „Seit Monaten wächst der Schwarzmarkt mit illegalen E-Zigaretten ungebremst. Dabei wird sowohl der Verbraucherschutz als auch den Jugendschutz systematisch unterlaufen. Wer Wert auf Sicherheit, geprüfte Produkte und konsequenten Jugendschutz legt, sollte im Fachhandel kaufen. Dort haben illegale E-Zigaretten keinen Platz.“
Bildquelle: Pressemitteilung der Stadt Leipzig
Über die Jugendschutzkampagne des VdeH
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 gehört die Verpflichtung unsere Produkte nur an erwachsene Personen abzugeben zur Satzung des VdeH. Im Jahr 2019 hat sich der VdeH zudem mit einem Werbekodex verpflichtet, auf den Einsatz von Comicfiguren oder ähnlichen Motiven, die das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken könnten, vollständig zu verzichten.
Mit unserer aktuellen Jugendschutzkampagne, an der sich auch der Fachhandel beteiligt, wollen wir das öffentliche Bewusstsein stärken und das Thema Jugendschutz branchenübergreifend in den Fokus rücken.
Durch die erhöhte Aufmerksamkeit bei Medien, Behörden, Politik und Eltern, hoffen wir, dass der Druck auf die Marktteilnehmer wächst, die das Thema Jugendschutz bisher nicht ernst genommen haben
Quellen
Stadt Leipzig – Pressemeldung vom 19. Januar 2026


