Zoll stellt in Bremen große Mengen illegaler Vapes und Tabakwaren sicher
Bei einer Steueraufsichtsmaßnahme in Bremen hat der Zoll Ende November erhebliche Mengen illegaler Tabakwaren und E-Zigaretten sichergestellt. Betroffen war ein Großhandelsbetrieb, der unter anderem Kioske und Tankstellen beliefert. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Steuerschaden auf rund 137.000 Euro.
Im Rahmen der Kontrolle fanden die Einsatzkräfte zahlreiche Kartons mit unversteuerten Einweg E-Zigaretten, die zudem nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprachen. Darüber hinaus stellten die Ermittler 720 Dosen Snus und Nikotinbeutel sicher, deren Verkauf in Deutschland verboten ist, sowie rund 92 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak. Auch 1.672 Flaschen Lachgas wurden aufgefunden, das in Bremen weder in Kiosken noch an Tankstellen abgegeben werden darf.
Der VdeH distanziert sich deutlich von illegalen Produkten. E-Zigaretten und Liquids aus dem etablierten Fachhandel entsprechen den gesetzlichen Vorgaben, sind geprüft und werden ausschließlich an Erwachsene abgegeben. Illegale und nicht verkehrsfähige Produkte stammen vom Schwarzmarkt.
Oliver Pohland, Geschäftsführer des VdeH betont: „Die zunehmende Verbreitung illegaler E-Zigaretten gefährdet sowohl den Verbraucher als auch den Jugendschutz. Die aktuellen Funde zeigen erneut, dass der illegale Handel längst nicht mehr auf Einzelfälle beschränkt ist, sondern zunehmend professionell und strukturiert agiert.“
Über die Jugendschutzkampagne des VdeH
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 gehört die Verpflichtung unsere Produkte nur an erwachsene Personen abzugeben zur Satzung des VdeH. Im Jahr 2019 hat sich der VdeH zudem mit einem Werbekodex verpflichtet, auf den Einsatz von Comicfiguren oder ähnlichen Motiven, die das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken könnten, vollständig zu verzichten.
Mit unserer aktuellen Jugendschutzkampagne, an der sich auch der Fachhandel beteiligt, wollen wir das öffentliche Bewusstsein stärken und das Thema Jugendschutz branchenübergreifend in den Fokus rücken.
Durch die erhöhte Aufmerksamkeit bei Medien, Behörden, Politik und Eltern, hoffen wir, dass der Druck auf die Marktteilnehmer wächst, die das Thema Jugendschutz bisher nicht ernst genommen haben
Quelle
Hauptzollamt Bremen – Presseportal vom 30. Dezember 2025


